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Die Finanzierung einer Baumaßnahme erfolgt in den meisten Fällen durch den Einsatz von Eigenkapital und zusätzlicher Inanspruchnahme von Darlehen. Die Zusammenstellung einer optimalen Finanzierung, verbunden mit effektiver Ausnutzung steuerlicher Vorteile und eventuell zusätzlicher öffentlicher Förderungsmittel, sollte für den Bauherrn aller erste Priorität haben. Erfahrungsgemäß lässt sich, mit einer ideal abgestimmten Finanzierung der monatliche Aufwand deutlich reduzieren oder aber bei gleichbleibendem Aufwand ein größeres Bauvolumen oder höhere Baukosten, finanzieren.
Selbst auf den ersten Blick vermeintlich vergleichbare Konditionen lassen bei sorgfältiger Prüfung enorme Unterschiede erkennen; dies gilt insbesondere für die Konditionen von Bank- und Bausparkassendarlehen z.B. aufgrund der jeweils angewandten Tilgungsverrechnungsmethode. Die monatlichen Raten setzen sich aus einem Zins- und einem Tilgungsanteil zusammen. Je nachdem ob die Bank diese Tilgungszahlungen monatlich oder vierteljährlich oder halbjährlich oder gar nur jährlich auf die Darlehensschuld verrechnet, entwickelt sich die Zinslast und die Restlaufzeit des Darlehens.
Tipp: Der Bauherr sollte sich von mehreren Kreditinstituten für das jeweils angebotene Darlehen einen Tilgungsplan erstellen lassen und hieraus Vergleiche ziehen bezüglich der Darlehenslaufzeit, der insgesamt anfallenden Zinsen und sonstiger Kosten.
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