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Betriebliche Altersversorgung als MotivationsfaktorBestimmend für den Eintritt in eine Firma sind für einen Mitarbeiter heute weitgehend das Gehalt und die persönlichen Vorteile, die man in der neuen Firma erfährt, seien es Aufstiegsmöglichkeiten, Ausbildungsmöglichkeiten, das Ansehen des Unternehmens, die Arbeitsumgebung, um einige zu nennen. Desweiteren versuchen Firmen, ihre Mitarbeiter über Beteiligungen der verschiedensten Art an das Unternehmen zu binden. Denn Fluktuation gehört zu den größten, allerdings nicht genau erfassbaren Kostenfaktoren des Unternehmens. Langjährige Erfahrung in Technik, Kundenkontakt oder Administration, die durch Fluktuation verloren gehen, sind manchmal schwer zu ersetzen. Neben der Unternehmensbeteiligung, die einer Erfolgsbeteiligung oder eine
Kapitalbeteiligung sein kann, haben sich auch Modelle durchgesetzt, die dem
Mitarbeiter zusätzlich zu seiner Pension eine betriebliche Altersversorgung Diese Form der Mitarbeitermotivation verdient gerade heute größere Aufmerksamkeit, denn kaum ein Mitarbeiter macht sich nicht intensiv Gedanken über die Zukunft der Rentenversicherung. Eine zusätzliche Garantie zur Sicherheit im Alter ist etwas, was den Mitarbeiter interessiert und was seine Verbindung zum Unternehmen deutlich fördern wird. WertbetrachtungDer Wert der Immobilie spielt in der Gesamtüberlegung eine entscheidende Rolle. Die Wertsteigerung der Immobilie lässt sich nicht aufhalten. Mit der zweifelhaften Geldwirtschaft der internationalen Banken wird Geld immer weniger zum vorhersehbaren Anlagemittel. Wer also für das Unternehmen Reserven bilden will, tut das am besten in Form von Immobilien. Wenn man damit ein Motivationsinstrument für den langjährigen Mitarbeiter verbindet, kommt man in den Genuss mehrere Vorteile gleichzeitig. Weitere Bedeutung des SachwertesDer Aufbau von privatem Vermögen findet normalerweise nach einem Vermögensportfolio statt. D.h. man sucht sich einen gesunden Mix aus Rendite, Risikominimierung und schneller Liquidierbarkeit. Im Unternehmen spielen zwar ähnliche Überlegungen eine Rolle, auf der anderen Seite aber ist auch die Reservenbildung eine wichtige Ausgangsüberlegung. Ein Unternehmen, das nach Stabilität sucht, dass von Risikofaktoren und Umgebungsszenarien unabhängig werden will, muss Reserven bilden. An die Reservenbildung werden folgende Anforderungen gestellt: Gerade aber für die Bildung von Rücklagen ist die Wohnimmobilie geeigneter als jedes andere Anlagemittel. Die betriebliche AltersversorgungWenn sich in der Vergangenheit ein Unternehmen für die betriebliche Altersversorgung entschieden hat, so bestand diese im Wesentlichen aus Pensionszusagen an die Mitarbeiter. Das Unternehmen bildet Rückstellungen für die betriebliche Altersversorgung, die nach versicherungsmathematischen Gesichtspunkten vorgenommen werden. Alternativ dazu wird für den Mitarbeiter eine Lebensversicherung abgeschlossen deren Wert dem Mitarbeiter bei der Pensionierung zu gute kommt. Altersversorgung auf SachwertbasisDa der Geldwert selbst eins der großen Fragezeichen in der Bewertung von
Renten ist wird im Modell der KEMPE AG ein anderer Weg beschrieben. Bei
diesem Modell bildet der Unternehmer für jeden Mitarbeiter einen Der Vermögenswert besteht aus einer Wohnimmobilie oder einer Wohneinheit eines Mehrfamilienhauses. Für den Mitarbeiter bei einer Erwartung von mehr als zehn Jahren Zugehörigkeit wird ein solchen Objekt erworben. Von diesem Zeitpunkt an genießt der Unternehmer die steuerlichen Vorteile des Kapitalanlegers bei dem Erwerb und der Abschreibung der Immobilie. Ebenso wie beim Kapitalanleger genießt er auch die Wertsteigerung der Immobilie. Nach bestimmt Kriterien wird dem Mitarbeiter das Nutzungsrecht an dieser Immobilie, nämlich ab dem Zeitpunkt der Pensionierung, zugesprochen. Der Mitarbeiter kommt in den Genuss mietfreien Wohnens nach der Pensionierung oder es fällt im der Ertrag aus der Immobilie für die Zeit des Alters zu. Wenn es darüber hinaus fast nichts kostet ….Wenn die Reservenbildung darüber hinaus fast nichts kostet, wenn sie durch Steuervorteile weitgehend finanziert wird, so treffen hier mehrere interessante Vorteile aufeinander. Motivation erster KlasseDie Ängste im Bezug auf Geldentwertung, und damit Sicherung des Alters
und der Zukunft überhaupt, sind unübersehbar zunehmend. Zunehmend auch
versuchen sich Mitarbeiter zusätzliche finanzielle Absicherungen zu schaffen,
um eine unabhängige Versorgungsschiene zu fahren. Damit ziehen sie die
Aufmerksamkeit von der Arbeit ab. Ein Mitarbeiter der ständig noch mit
anderen Projekten befasst ist, ist in seinem Einsatz für das Unternehmen Wenn dem Mitarbeiter aber eine Zuwendung für das Alter zugute kommt, nämlich auf Sachwertbasis und damit unabhängig von den Geldwertproblemen, so wird ihn das motivieren. Ganz besonders wird ihn motivieren, wenn diese Zuwendung variabel gestaltet wird, abhängig nämlich von seiner Leistung und eventuell auch abhängig von der Leistung der gesamten Gruppe. Es könnte also zu einem flexiblen System kommen, in dem jährlich festgestellt wird, wie viele Genussrechte sich der Mitarbeiter erworben hat.
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